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Die größten Menschen sind jene, die anderen Hoffnung geben können. Jean Jaures

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"Salafismus in Bayern" Vortrag für ehrenamtliche Flüchtlingshelfer am 22.3., 13-15 Uhr

7.3.2016
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Der Begriff „Salafismus“ ist seit den Anschlägen vom 11.September 2001 ständiger Bestandteil der öffentlichen Diskussion. War die Furcht vor salafistischen Attentätern bis vor zwei Jahren noch eher diffus und in erster Linie in islamkritischen Kreisen verbreitet, so wächst das Gefühl der Bedrohung durch Terroristen mittlerweile infolge der gegenwärtigen Migrationsströme. Die Anschläge von Paris haben deutlich gezeigt, dass Terroristen auch Flüchtlinge gezielt nutzen, um Angst und Terror in der Bevölkerung zu säen.

Doch wie erkenne ich Radikalisierungsprozesse oder kann diesen entgegensteuern? Wann besteht noch eine Chance, dass mein Handeln etwas bewirkt? Ab welchem Zeitpunkt lässt sich der Radikalisierungsprozess nicht mehr aufhalten? Auch viele ehrenamtliche Flüchtlingshelfer stellen sich oftmals diese Fragen, gerade weil über dieses Phänomen öffentlich nur wenig Substantielles bekannt ist. Die Veranstaltung richtet sich in erster Linie an ehrenamtliche Flüchtlingshelfer. Diese sollen informiert werden, wie ein möglicher Radikalisierungsprozess ablaufen kann und wer geeignete Ansprechpartner sind.

13-15 Uhr, Prinzregentenstrasse 24, München

Gastgeber: Martin Neumann, Integrationsbeauftragter der Bayerischen Staatsregierung
Referent: Holgert Schmidt, Bayerisches Landeskriminalamt - Kompetenzzentrum für Deradikalisierung

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